Die fast schönste Nebensache der Welt zusammen genießen
Zusammen mit 3 Freunden, Hoochi von Hoochiswelt.de und Krohansen von Kroha-Fotografie.de verbrachten wir die Mondfinsternis am 27. Juli 2018 in Raisting am Ammersee.

Schon im Vorfeld wurde ich von Kumpels gefragt, ob und wo ich mir die Mondfinsternis ansehen werde. Klar lass ich mich da nicht lumpen, nachdem ich die Mondfinsternis 2015 sowie die partielle Sonnenfinsternis 2015 mir auch schon angesehen hatte. Da ich beruflich enorm eingespannt war zu diesem Zeitpunkt, konnte ich mir mein eigentliches Vorhaben – einen Berggipfel – allerdings gleich Mal in die Tonne kloppen.
So entschied ich mich für die Erdfunkstelle Raisting. Ich war dort noch nie und wollte irgendwo schon immer da hin. Bis dato war mir der Weg – nur für ein paar Astro-Aufnahmen – aber immer zu weit, weil das Gebiet ja sonst nur wenig zu bieten hatte. Es war somit die Gelegenheit! Die Wettervorhersagen waren „okay“ für den Abend, also stand dem Vorhaben nichts mehr im Wege. Nur noch Feierabend machen… Irgendwann *lach*.

Kleine Funfact am Rande: Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein Teleobjektiv für meine neue Sony A7III. Also zog ich 3 Tage vor der Mondfinsternis den „Assozial“-Joker. Normalerweise leihe ich mir in dem Fall immer die Objektive von Lichtblick aus Konstanz. Das hatte ich u.a. damals bei der Hochzeit eines befreundeten Paares schon getan. Dieses Mal reichte mir die Zeit allerdings nicht. So kaufte ich einfach kurzerhand beim großen Fluss das Sony 70-200 G-Master um es am Montag – nachdem die Aufnahmen im Kasten waren – wieder zurückzuschicken. Kein geiler Move auf den ich im nachhinein Stolz bin. Sry.
Kein Feuer, kein Eis, aber Dosenbier und Handkäs
Zugegeben war es recht ungewohnt als wir ein paar Stunden vor dem Mondaufgang in Raisting angekommen waren. Wir liefen ein wenig das Gebiet ab um einen schönen Spot zu finden. Dank der AI-Funktion der App Fotopillar konnte ich so einen schöne Standort ausfindig machen an dem der Mond auch einen perfekten Verlauf nehmen sollte.
Da außer Krohanson, Hoochi und meine Wenigkeit, alle Anderen wenig bis gar nichts mit der Fotografie am Hut hatten, veranstalteten wir kurzerhand ein Picknick auf dem Feldweg. Wir mussten ja noch ein wenig Zeit überbrücken.


Die Ränge füllten sich
So gegen 20 Uhr wurde es langsam voll in Raisting. Immer mehr (Hobby)-Fotografen, Astronomen und Menschen die einfach das Spektakel erleben wollten, zog es hinaus zur Erdfunkstelle. Zum Glück hatten wir schon einen ganz guten Spot, da spätestens jetzt das Ringen um die guten Plätze losging.

Wolken ziehen auf
Als sich eigentlich der Mond langsam zeigen sollte, zogen am Horizont Wolken auf. Bis dahin war der Himmel eigentlich so gut wie wolkenfrei. Wollte uns hier der Wettergott etwa verarschen? Dezent angepisst warteten wir einfach ein wenig ab…

KABOOOM!
Kurz nach dem ersten Dämpfer war es dann doch endlich soweit. Der Mond zeigte sich immer häufiger und die Wolken schwanden langsam dahin. Es war angerichtet und konnte also losgehen.
Ob ich nun zufrieden Bin? Naja was heisst zufrieden. Ich hab das komische Monddingens festgehalten. Es war ein cooler Abend mit Freunden. Ein gutes Bild ist dabei definitiv entstanden. Also ja, ich bin zufrieden *lach*
Achso und hier ist auch mein Artikel zum PureNight-Filter von LonelySpecks entstanden. Schaut mal rüber! So… und nun beurteilt selbst.












[…] Strecke stehen. Ja korrekt. Die Brüder sind immer mal wieder dabei. Egal ob Konzerte in Spanien, Mondfinsternise in Raisting, Wrestling Veranstaltungen in Deutschland oder England, Reisen in ferne Länder. Wir machen viel […]